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Fünf Beispielprogramme zur Analyse von zytogenetischen Daten sind als
Internetanwendungen erhältlich:
| ISCN Analyse | ermöglicht die Analyse eines einfachen oder polyklonalen Karyotyps (mehr...). |
| Ideogramme aberranter Chromosomen zeichnen | zeichnet Ideogramme von derivativen Chromosomen (mehr...). |
| Online- Karyogramm- Erstellung | zeichnet die Ideogramme aller Chromosomen eines Karyotyps (mehr...). |
| Analyse von Datensätzen auf Bruchpunkte, | analysiert größere Datenmengen auf wiederkehrende Bruchpunkte sowie wiederkehrende Zugewinne und Verluste (mehr...). |
| Abhängigkeits- Netzwerk | zeigt statistische Abhängigkeiten zwischen Rearrangements auf (mehr...). |
| Evolutionsbaum | erstellt hypothetische Pfade der Karyotyp-Entwicklung während der Tumorprogression (mehr...). |
| Abhängigkeit von der Karyotyp-Komplexität | zeigt auf, wie häufig eine ausgewählte Veränderung bei einer bestimmten Komplexität des Karyotyps im Vergleich zu allen Fällen mit dieser Anzahl an Veränderungen auftritt. (mehr...). |
| CyDASControl | ist ein in den Internet Explorer eingebettetes Control, um ISCN-Formeln zu analysieren, Ideogramme aberranter Chromosomen zu zeichnen, und Karyogramme zu entwickeln (mehr...). |
Ein Teil der Funktionalität ist inzwischen als Web Service erhältlich. Dokumentation zum WebService gibt es hier.
In das Beschreibungsfeld wird die Beschreibung des Karyotyps (ISCN-Formel) eingegeben. Ein einfacher Karyotyp wird als solcher analysiert, bei polyklonalen Karyotypen wird zun�chst der zusammengesetzte ("composite") Karyotyp berechnet und dieser analysiert.
Die Analyse erfaßt eine Vielzahl an Informationen, die aus der ISCN-Formel direkt oder nach Berechnung erhältlich sind:
In das Textfeld wird die Beschreibung eines Rearrangements eingegeben, das zu einem oder mehreren derivativen Chromosomen führt. Dies kann in der detaillierten ISCN-Schreibweise geschehen (z.B. "der(22)(22pter->22q112::9q34->9qter)") oder in der kurzen ISCN-Schreibweise (z.B. "t(9;22)(q34;q112)"). In der detailierten Schreibweise ist die Angabe von Symbolen für die Art des Rearrangements (z.B. "t(9;22)(9pter->q34::22q112->22qter;22pter->22q112::9q34->9qter)") nicht erlaubt, da diese Schreibweise für kompliziertere Rearrangements nicht taugt.
Nach Auswahl der gewünschten Banden-Auflösung der Ideogramme, der farblichen Darstellung (entweder schwarz-weiß oder im Standard-Farbschema; die CyDAS-Desktop-Version erlaubt die Auswahl der Farben), eines MapViewers, mitr dem die Chromosomenbanden verknüpft werden, und der Skalierung wird die Schaltfläche "Zeichnen" geklickt, woraufhin die derivativen Chromosomen berechnet und angezeigt werden.
Trat während der Berechnung ein Fehler auf, wird die Fehlermeldung mit einer Beschreibung des Fehlers angezeigt.
In das Textfeld wird die Beschreibung des Karyotyps gemäß ISCN-Standards eingegeben. Kleinere Fehler (z.B. etwas daneben-liegende Chromosomenzahl, schlampgie Angabe der Geschlechtschromosomen, Großbuchstaben statt Kleinbuchstaben, ...) werden automatisch korrigiert; die korrigierte Version wird im Textfeld angezeigt.
Die gewünschte Bandenauflösung der Ideogramme, das Farbschema (entweder schwarz-weiß oder im Standard-Farbschema; die CyDAS-Desktop-Version erlaubt die Auswahl der Farben), der MapViewers, mit dem die Chromosomenbanden verknüpft werden, und die Skalierung können angepaßt werden.
Die Reihenfolge der Chromosomen gibt an, in welcher Reihenfolge die Ideogramme der Chromosomen in der Zeichnung erscheinen. "BR" steht für einen Zeilenumbruch. Es brauchen nicht alle Chromosomen angegeben zu werden, auch Duplikate sind möglich.
Trat während der Berechnung ein Fehler auf, wird die Fehlermeldung mit einer Beschreibung des Fehlers angezeigt.
Eine experimentelle Seite für die Schritt für Schritt-Entwicklung eines Karyogramms ist auch vorhanden.
Hinweis: Häufig wird "Karyogramm" der englischen Rechtschreibung entsprechend mit nur einem "m", also "Karyogram", geschrieben.
Der Name der Datei wird in das "Datei"-Feld eingegeben (die Datei kann auch über die Schaltfläche "Durchsuchen" rechts neben diesem Feld ausgewählt werden). Die bei der Analyse anzuwendende Banden-Auflösung, und die maximale Anzahl von Datensätzen kann geändert werden. Für die Grafiken kann neben dem MapViewer, mit dem die Chromosomen-Banden verknüpft werden, auch eine Skalierung und ein CutOff-Wert gewählt werden. Der CutOff-Wert gibt an, bei welcher Anzahl von Zugewinnen / Verlusten bzw. Chromosomenbrüchen die maximale Breite erreicht wird; ein Wert von 0 bedeutet die automatische Berechnung auf das Maximum der Zugewinne / Verluste bzw. Chromosomenbrüche.
Die Reihenfolge der Chromosomen gibt an, in welcher Reihenfolge die Ideogramme der Chromosomen in der Zeichnung erscheinen. "BR" steht für einen Zeilenumbruch. Es brauchen nicht alle Chromosomen angegeben zu werden, auch Duplikate sind möglich.
Aus technischen Gründen (Rechenzeit) ist die maximale Anzahl von Datensätzen auf 500 begrenzt. Die Skalierung darf nicht größer als 1 sein, höhere Werte werden ignoriert. Um diese Beschränkungen zu umgehen, kann die Desktop-Version der CyDAS-Applikation eingesetzt werden; sie ist in der "Download section" erhältlich.
Daten aus verschiedenerlei Quellen können untersucht werden, wenn sie in eine Textdatei im Mitelman-Format exportiert wurden (oder direkt aus der Mitelamn-Datenbank heruntergeladen wurden; siehe hierzu das HowTo "Downlaoding Data from the Mitelman Database" in englischer Sprache), oder in andere spezifische Formate für die Karyotyp-Bandenanalyse oder die vergleichende Genomhybridisierung (CGH) (siehe hierzu das HowTo zu Datenformaten).
Der Name der Datei wird in das "Datei"-Feld eingegeben (die Datei kann auch über die Schaltfläche "Durchsuchen" rechts neben diesem Feld ausgewählt werden). Für die Analyse der Daten kann die Maximalzahl der zu analysierenden Fälle sowie die Art der Daten-Vorverarbeitung ausgewählt werden. Die Anzahl der gezeigten Rearrangements sowie der Schwellenwert für die Signifikanz, ab welcher Abhängigkeiten dargestellt werden, lassen sic anpassen. Gezeigt werden die häufigsten Rearrangements, wobei das allerhäufigste oben steht, und die anderen Rearrangements im Uhrzeigersinn nach abnehmender Häufigkeit folgen.
Aus technischen Gründen (Rechenzeit) ist die maximale Anzahl von Datensätzen auf 500 begrenzt. Die Skalierung darf nicht größer als 1 sein, höhere Werte werden ignoriert. Um diese Beschränkungen zu umgehen, kann die Desktop-Version der CyDAS-Applikation eingesetzt werden; sie ist in der "Download section" erhältlich. Die Desktop-Version erlaubt auch, die Rearrangements in der Grafik zu verschieben.
Die Veränderungen, die sich während der Tumorprogression ereignen, scheinen gemeinsamen Evolutionspfaden zu folgen. Hier versuchen wir, diese Pfade zu beschreiben, indem wir die Daten vieler Patienten in unterschiedlichen Stadien der Tumorprogession analysieren.
Die verteilung nach der Anzahl der Rearrangements im Karyotyp (Komplexität des Karyotyps) zeigt auf, wie häufig eine ausgewählte Veränderung bei einer bestimmten Komplexität des Karyotyps im Vergleich zu allen Fällen mit dieser Anzahl an Veränderungen auftritt.
Die Karyogramm-Funktionalität ist gegenüber dem Online Beispiel weit verbessert:
Sie können mit einem einfachen Karyotyp beginnen, der nicht aberrant zu sein braucht, und Schritt
für Schritt weitere Aberrationen einführen.
Klicken Sie in die obere gelbe Leiste, um den Start-Karytyp einzugeben.
Wählen Sie dann aus dem Menü die gewünschte Art der Aberration aus,und klicken dann auf die gewünschten Bruchpunkte.
Die ISCN-Formel wird automatisch angepaßt, selbst bei schrecklich komplexen Karyotypen!
Beachten Sie bitte die etchnischen Voraussetzungen für das CyDAS Control:
Das CyDASControl benötigt Microsoft Internet Explorer Version 6 oder neuer.
Scripting muss erlaubt sein.
Die Website "http://www.cydas.org/" muss zu den "Vertrauenswürdigen Sites" hinzugefügt werden.
Das .NET Framework 2.0 muss installiert sein (es ist frei erhältlich von Microsoft).